„CMB“ für „Christus Mansionem Benedicat!“ (Christus möge dieses Haus segnen!) schreiben die Sternsinger an die Haustüren.Foto: Andreas Schuppert
Kaspar, Melchior und Balthasar ziehen von Haus zu Haus, singen Lieder und sammeln für einen guten Zweck - in diesem Jahr besonders für Kinder in Bangladesch. Es ist die weltweit größte Spendenaktion von Kindern für Kinder. Knapp 48 Millionen Euro sind 2025 zusammengekommen, zwei Millionen mehr als im Jahr zuvor. Am Ende eines Besuches in öffentlichen Einrichtungen oder bei Privatpersonen schreiben die Kinder mit der Jahreszahl den Segen "CMB" für "Christus Mansionem Benedicat!" (Christus möge dieses Haus segnen!) an die Haustür.
"Schule statt Fabrik - Sternsingen gegen Kinderarbeit" lautet das Motto der 68. Aktion Dreikönigssingen, die am 30. Dezember in Freiburg eröffnet wurde. Trotz Fortschritten im Kampf gegen Kinderarbeit müssen in Bangladesch noch rund 1,8 Millionen Kinder und Jugendliche arbeiten - 1,1 Millionen sogar unter besonders gesundheitsschädlichen und ausbeuterischen Bedingungen. Sternsinger-Partnerorganisationen setzen sich dafür ein, Kinder aus Arbeitsverhältnissen zu befreien und ihnen den Schulbesuch zu ermöglichen. Dafür haben auch die Mitarbeitenden der Geschäftsstelle des Diözesancaritasverbandes gespendet.
Seit dem Start der Aktion 1959 kamen beim Dreikönigssingen insgesamt mehr als 1,4 Milliarden Euro zusammen, mit denen benachteiligte und Not leidende Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa gefördert wurden. Mit den Erlösen werden Projekte besonders in den Bereichen Bildung, Ernährung, Gesundheit, Kinderschutz, Nothilfe, pastorale Aufgaben und soziale Integration unterstützt. Bundesweite Träger sind das Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).