Den Anfang machte das Altenpflegeheim St. Gertrud in Leipzig-Engelsdorf, wo bereits am Silvestertag die ersten Impfungen vorgenommen wurden. Nach einem heftigen Infektionsausbruch unter Bewohnern und Mitarbeitern, führte ein mobiles Team der Johanniter die Impfungen durch. Die Bereitschaft, sich impfen zu lassen ist in der Einrichtung sehr hoch. Weitere Altenpflegheime der Caritas werden in den nächsten Tagen und Wochen folgen. Geimpft wird auch in den katholischen Krankhäusern, so zum Beispiel im St.-Marien-Krankenhaus Dresden, das sich in Trägerschaft des Caritasverbandes für das Bistum Dresden-Meißen befindet.
Nach dem Start der Impfungen am 27. Dezember in Sachsen wurden nach Angaben des Sächsischen Sozialministeriums bisher in den Landkreisen Zwickau, Bautzen und Görlitz Impftermine durchgeführt. Am 31. Dezember waren weitere vier mobile Impfteams in den Städten Dresden, Chemnitz, Leipzig und dem Landkreis Meißen in stationären Pflegeeinrichtungen unterwegs. Bis zum 12. Januar sollen sachsenweit 14.000 Erstimpfungen durch die mobilen Impfteams durchgeführt sein. Die Teams werden von der Johanniter-Unfall-Hilfe, dem Arbeiter-Samariter-Bund, den Malteser Hilfsdienst und der Bundeswehr gestellt.
Der Caritasverband für das Bistum Dresden-Meißen ist Träger von elf Altenpflegeheimen im Bistum Dresden-Meißen. Zudem gibt es weitere stationäre Einrichtungen in Trägerschaft von katholischen Pfarreien sowie 16 ambulante Einrichtungen der Altenhilfe.