Postkarte zum Ehrenamt des Bistums Dresden-Meißen und der Caritas.Foto: Bistum Dresden-Meißen
"Das freiwillige soziale Engagement ist unverzichtbar für eine lebendige Kultur der Nächstenliebe", sagt Mechthild Gatter, Abteilungsleiterin Fachberatung und Sozialpolitik im Caritasverband für das Bistum Dresden-Meißen. Das Zusammenwirken von beruflich und freiwillig Engagierten gehöre gewissermaßen zur DNA der Caritasarbeit. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat erstmals für den diesjährigen Tag des Grundgesetzes zum Ehrentag aufgerufen, an dem sich freiwillige Projekte präsentieren.
"Die vielen Freiwilligen prägen mit ihren Ideen und Impulsen die Innovationskraft der Caritas", betont Mechthild Gatter weiter. Die professionellen Strukturen des Verbandes seien der Möglichkeitsraum, in dem sich das bürgerschaftliche Engagement entfalten und für ganz unterschiedliche soziale Aufgaben wirksam werden kann.
Ehrenamt wird in Zeiten wachsender Krisen immer wichtiger
Deshalb dürfe Engagement-Förderung nicht mit Misstrauen betrachtet werden. "Zivilgesellschaftliches Engagement trägt unsere Gesellschaft und Demokratie in einer Zeit, in der die Angriffe auf die freiheitliche Ordnung von innen und außen spürbar heftiger werden", betont Mechthild Gatter weiter. Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Krisen und wachsender Unsicherheiten wird sichtbar, wie wichtig freiwilliges Engagement für Demokratie, Frieden und sozialen Zusammenhalt ist.
Mit einer Postkartenaktion machen das Bistum Dresden-Meißen und die Caritas im Bistum auf den Aktionszeitraum des Ehrentages, der noch bis zum 31. Mai dauert, aufmerksam. Der Slogan "Gutes tun? Passt wunderbar zu dir" soll Interessierte zu einem ehrenamtlichen Engagement anregen und gleichzeitig dessen Vielfältigkeit hervorheben. Ob in der Telefonseelsorge, im Hospizdienst, bei Besuchsdiensten in Pflegeheimen oder in Gefängnissen, in Chören oder bei Nachbarschaftshilfen: Ohne das Ehrenamt würde die Gesellschaft nicht funktionieren. (as)