Plakat zur Caritas-Jahreskampagne 2026.Quelle: Deutscher Caritasverband
Die alle zwei Jahre stattfindende Wallfahrt steht diesmal unter dem Motto der Jahreskampagne des Deutschen Caritasverbandes "Zusammen geht was - Caritas verbindet Generationen."
Der Gottesdienst beginnt um 10 Uhr in der Klosterkirche. Die Abschlussandacht ist gegen 14.30 Uhr geplant. Ein Höhepunkt der Wallfahrt ist ein Podiumsgespräch. Höhepunkt der Wallfahrt. Unter dem Motto: "Zusammen geht was. Caritas verbindet Generationen" reden Bischof Heinrich Timmerevers, Freiwilligendienstleistende der Caritas und der sächsische Landtagsabgeordnete Martin Modschiedler (CDU) miteinander. Dabei geht es nicht nur um das Verstehen der Generationen, sondern auch um die globalen Herausforderungen: Klimawandel, Verteilungsgerechtigkeit, Armut und Kriege. Probleme, die nur gemeinsam gelöst werden können.
Die Caritaswallfahrt ist ein wichtiges Instrument der Mitarbeiterbindung und der Gemeinschaft. Hier kommen Kolleginnen und Kollegen aus den verschiedensten Arbeitsbereichen zusammen, tauschen sich aus und erfahren dadurch mehr voneinander. Auch nichtchristliche Mitarbeiter schätzen diesen Tag der Begegnung sehr. Im Caritasbereich des Bistums Dresden-Meißen arbeiten heute fast 9.000 Frauen und Männer. Hinzu kommen Azubis, Freiwilligendienstleistende, freie Mitarbeiter und zahlreiche Ehrenamtliche.
Der Caritasverband für das Bistum Dresden-Meißen ist Spitzenverband für etwa 200 Einrichtungen, Fachverbände und Vereinigungen innerhalb der katholischen Kirche, die sich eigenverantwortlich sozialer Arbeit widmen. Zu den Mitgliedern gehören acht Ortscaritasverbände, Fachverbände, Pfarreien, katholische Orden und korporative Mitglieder wie Krankenhäuser oder Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen. (as)
Stichwort Wallfahrt:
Wallfahrt und Pilgerschaft, das Unterwegs-Sein des Gläubigen auf dem Weg zu einem besonderen Zeugnisort des Glaubens, sind sozusagen eine "Urgebärde" des Menschen - im Christentum ebenso zu Hause wie im Judentum oder im Islam. Der Blick auf die Weltreligionen lehrt, dass die Wallfahrt keineswegs nur eine spezifische Ausdrucksform katholischer Frömmigkeit ist.
Wallfahrt im heutigen Sinn meint, dass Menschen aus der gewohnten häuslichen Umgebung aufbrechen, um neue Erfahrungen zu machen in der Anstrengung des Weges, der Stille, des Gebetes, der Meditation, des Gespräches mit anderen, die ebenfalls "auf dem Weg" sind zu einem "Gnadenort", wie die Christen sagen. (Quelle: Kirche und Leben)