Schwangere Frauen in Not erhalten Unterstützung durch den bischöflichen Hilfsfonds.DCV / iStock, Nuttawan_Jayawan
Die Gelder wurden durch den Caritasverband für das Bistum Dresden-Meißen nach Antrag der Betroffenen vergeben. Unter den Ratsuchenden, die Mittel aus dem Bischofsfonds beantragten, bezogen 32 Personen Sozialleistungen, 12 Personen waren erwerbstätig. Drei Personen befanden sich in Ausbildung, acht bezogen weder Erwerbseinkommen noch soziale Leistungen. In meisten Fällen wurde das Geld für die Babyausstattung bewilligt.
Die Gelder aus dem Bischofsfonds wurden ergänzend zu öffentlichen Mitteln eingesetzt. Viele Ratsuchende nahmen auch Sachleistungen aus Möbel- oder Kleiderkammern in Anspruch. Alle gewährten Unterstützungen standen im Zusammenhang mit Schwangerschaft und Geburt oder dem Zusammenleben mit einem Kleinkind.
"Die Notlagen der Frauen und ihrer Familien sind sehr vielfältig", so die Referentin für Schwangerschaftsberatung im Caritasverband für das Bistum Dresden-Meißen Dr. Johanna Rautenberg. "Im Zusammenhang mit den professionellen Unterstützungs- und Beratungsleistungen der Katholischen Schwangerschaftsberatung sind die Beträge aus dem Bischofsfonds ein Zeichen der konkreten Hilfe der Kirche." Die Familien zeigten sich dankbar für diese Unterstützung, die ohne Ansehen von Herkunft, Religion oder sozialer Zugehörigkeit unter Wahrung ihrer Würde und Eigenständigkeit gewährt werde.
Laut Dr. Rautenberg ermöglicht die Bereitstellung der Mittel den Caritas-Beraterinnen unbürokratische Unterstützungsmöglichkeiten. Die Mitarbeiterinnen achteten dabei darauf, dass die Hilfsleistungen in einen tragfähigen Beratungsprozess mit Perspektive eingebettet werden. "Für die Unterstützung dieser Frauen durch Bischof Heinrich Timmerevers sind wir sehr dankbar."
Für das Jahr 2026 stehen Hilfsmittel in Höhe von rund 43.200 Euro für den bischöflichen Fonds zur Verfügung. (as)