Die Arbeit mit traumatisierten Menschen lenkt zwangsläufig die Aufmerksamkeit auf Dinge, die für die meisten Menschen schwer zu ertragen sind - nicht selten auch für professionell Tätige. Diese Arbeit kann ungemein bereichern, sie kann aber auch belasten.
In der Arbeit mit traumatisierten Menschen machen wir Grenzerfahrungen und stehen oft scheinbar ohnmächtig vor dem Trauma. Traumatisierte Menschen unterscheiden sich in einem Punkt deutlich von anderen "Patienten"-Gruppen: sie haben etwas erlebt, was sie dauerhaft verändert hat, und zwar in einer Umwelt, die sich oft genug wenig oder gar nicht vom Lebensumfeld der professionell Tätigen unterscheidet.
Ziel:
Die Teilnehmer bekommen ein Grund-lagenwissen vermittelt, was Traumata und Traumafolgen ausmacht.
Das Seminar greift typische Probleme im professionellen Umgang mit traumatisierten Menschen auf und versucht, Strategien zur Lösung aufzuzeigen.
Zielgruppe
Mitarbeiter/innen aus den Bereichen Pflege und Animation, der Ergotherapie, zusätzliche Betreuungskräfte gemäß §§ 43b/53c, Betreuungsassistenten, Interessierte Die Fortbildung ist geeignet als Aufbauseminar für zusätzliche Betreuungskräfte gemäß der RL nach §§ 43b/ 53c SGB XI.
Max. Teilnehmerzahl
22
Kosten
199,00 € (inkl. Arbeitsunterlagen und Verpflegung)