Hinterbliebene Angehörige von Suizidopfern brauchen Orte der Trauer.freepik.com
Die Leitung haben der katholische Pfarrer Ludger Kauder und der evangelische Pfarrer Matthias Grosse. Die Gestaltung des Gottesdienstes übernehmen neben dem Caritasverband für Dresden e. V. das Werner-Felber-Institut für Suizidprävention und interdisziplinäre Forschung im Gesundheitswesen e. V. unter Mithilfe der Selbsthilfegruppen des Vereins Angehörige um Suizid (AGUS) e.V. und dem Christlichen Hospizdienst Dresden.
Im Gottesdienst werden Mitglieder der AGUS-Gruppen Namen von Verstorbenen verlesen, die sich das Leben genommen haben. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, vor Beginn des Gottesdienstes Kärtchen am Eingang mit den Namen der nahestehenden Suizid-Verstorbenen auszufüllen, die ebenfalls verlesen werden. Dazu kann eine Kerze mitgebracht und entzündet werden. Bei Bedarf gibt es vor Ort Teelichter.
Jährlich nehmen sich in Deutschland mehr als 10.000 Menschen das Leben. Das sind im Durchschnitt 28 Menschen täglich. Nach internationalem Forschungsstand sind Transgender-Jugendliche und Jugendliche aus sexuellen Minderheiten zwischen 15 und 24 Jahren häufiger von suizidalem Verhalten betroffen als die übrige Bevölkerung.
Eine Anmeldung zum Gottesdienst ist nicht erforderlich. Bei Rückfragen wird gebeten, sich an Lydia Roschke, Standortleiterin [U25] Dresden, per E-Mail unter roschke@caritas-dresden.de oder per Telefon unter 01520 7130450 zu wenden.
V.i.S.d.P.: Sebastian Kieslich, Geschäftsführer Caritasverband für Dresden e.V., Canalettostraße 10, 01307 Dresden, Tel. 0351 4984707