Klimaschutz geht alle an, von links: Caritas-Präsidentin Eva Maria Welskop-Deffaa, Jobbiker Michael Rühle, Jenny und Caritasdirektor Matthias Mitzscherlich.Foto: Andreas Schuppert
Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit stehen im Mittelpunkt der diesjährigen Caritas-Jahreskampagne. Wirksamer Klimaschutz kann nur gelingen, wenn er auch Menschen am Rande der Gesellschaft berücksichtigt. Zu den Forderungen der Caritas gehören dabei unter anderem kostenfreie ÖPNV-Tickets für Einkommensarme und 29 Euro-Ticket für alle anderen, eine Reform der Modernisierungsumlage, damit energetische Sanierungen die Mieten nicht dramatisch erhöhen, sowie die flächendeckende Ausweitung des Stromspar-Checks für einkommensschwache Haushalte.
Aber was tut die Caritas für ein nachhaltiges Leben? Michael Rühle von den Freiwilligendiensten ist mit seinem "Jobrad" gekommen, um sich mit der Präsidentin, Jenny und Caritasdirektor Matthias Mitzscherlich fotografieren zu lassen. Das Jobrad gibt Mitarbeitenden der Caritas die Möglichkeit, Fahrräder zu leasen und damit sowohl dienstlich als auch privat unterwegs zu sein - nachhaltiger geht es nicht. Michael Rühle, ein begeisterter Fahrradsportler, nutzt diese Möglichkeit.
Jenny, die Protagonistin der Kampagne, wird in diesem Jahr öfter zu sehen sein. Jenny ist eine Frau von Mitte 40, die trotz Arbeit immer schwerer über die Runden kommt. Sie ist eine von vielen ärmeren Menschen, die unter den Folgen fehlenden Klimaschutzes leiden. Mit Jenny organisiert die Caritas Veranstaltungen vor Landtagen und Rathäusern, um darauf aufmerksam zu machen, dass Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit Hand in Hand gehen müssen. (as)
Weitere Infos: www.caritas.de/klimaschutz