Das Gefühl der Einsamkeit ist ein gesamtgesellschaftliches Problem welches nicht, wie mitunter vermutet, nur ältere und alte Menschen betrifft. Diese Altersgruppen sind aber durch gesundheitliche Beeinträchtigungen und Pflegebedürftigkeit oft erheblich in ihrer Mobilität eingeschränkt, was häufig mit reduzierten sozialen Kontakten verbunden ist, und die Gefahr der Vereinsamung/Einsamkeit massiv erhöht.
Mit Hilfe fachlicher Informationen sowie Ihren Kompetenzen und Erfahrungen ordnen wir zuerst gemeinsam konkrete Lebenssituationen von pflegebedürftigen Menschen ein. Insbesondere die Beobachtung von individuellen Anzeichen drohender oder bereits bestehender Vereinsamung sowie ihre Folgen für die Betroffenen stehen dabei im Vordergrund.
Anschließend erörtern wir konkrete Strategien, um für die Pflegebedürftigen individuelle und umsetzbare Maßnahmen für Wege aus der Vereinsamung bzw. Einsamkeit zu planen, durchzuführen und zu evaluieren.
Unverzichtbar ist es weiterhin, auf die Situation von Angehörigen der Pflegebedürftigen einzugehen, und auch seine eigene Situation hinsichtlich der Thematik im Blick zu behalten.
Inhalte:
- Begriffe Einsamkeit und soziale Isolation
- Phasen der Einsamkeit
- Einsamkeitsfördernde Faktoren/ Ursachen für Einsamkeit
- Anzeichen für Vereinsamung/ Einsamkeit ambulant, teil- und vollstationär gepflegter Menschen
- Folgen von Einsamkeit
- Konkrete Wege aus der Einsamkeit entwickeln und empathisch anbieten
- Selbstachtsamkeit zur Prävention von künftiger Einsamkeit
Zielgruppe
Mitarbeitende aller Tätigkeitsbereiche aus ambulanten, teil- und vollstationären Einrichtungen Die Fortbildung ist geeignet als Aufbauseminar für zusätzliche Betreuungskräfte gemäß der RL nach §§ 43b/ 53c SGB XI.
Max. Teilnehmerzahl
16
Kosten
199,00 €
(inkl. Mwst., Arbeitsunterlagen, Verpflegung und Unterkunft/DZ)